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Die ganzen 24 Stunden am Nürburgring mit nur einem Reifensatz aus der Serienproduktion: dem Marangoni Mythos. Die Nordschleife in Rosa: Debütantinnen geben sich die Ehre. Das reine Damenteam der Honda Motorsport GmbH. Mit Zeta Linea Racing Marangoni. Der Seat Leon des Teams Giudici, der besten italienischen Mannschaft in der Gesamtwertung. |  |
Wie nicht anders zu erwarten, ist der Nürburgring seinem Ruf gerecht geworden. Vierundzwanzig Stunden auf der gefährlichsten und technisch anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, unter Witterungsbedingungen, die an meteorologischen Wahnsinn grenzten: Wind, Sturm und prasselnder Regen und dazwischen immer wieder plötzliche, kalte Aufklarungen sorgten für eine grausame Selektion. Dass alle vier mit Marangoni bereiften Fahrzeuge das gesamte Rennen überstanden haben, ist deshalb an sich schon ein erster, großer Erfolg.Und das ist noch nicht alles. Schauen wir uns Fahrzeug für Fahrzeug die Ergebnisse an.  | BMW 330 CD – Team Giudici (Giudici, Gabbiani, Romanini, Pirri) Das war eine wahre Herausforderung, ganz im Stil von Marangoni. Mit einem fabrikneuen Wagen, der am Vortag des Rennens zum ersten Mal die Reifen auf den Boden gesetzt hatte, und das ausgerechnet auf dem Nürburgring, hat Marangoni die Testphase seines neuen UHP-Reifens, dem Mythos, abgeschlossen. Probleme konnten in dieser Situation natürlich nicht ausbleiben – Elektronik, Kraftstoffzufuhr – und darüber war man sich auch von Anfang an im Klaren gewesen. Aber die eigentliche Sensation war die Reifenleistung: ein einziger Satz Mythos-Reifen hat das gesamte Rennen bestritten und den Slick-Reifen lediglich für 45 Minuten Platz gemacht. Trotz aller Probleme und der wiederholten Standzeiten fuhr der Wagen am Ende den 9. Platz in der Klasse sowie Platz 68 von 224 Teilnehmern in der Gesamtwertung ein. Ein großer Erfolg, aber noch wichtiger ist diese sagenhafte Leistung des neuen UHP von Marangoni. Wahrlich ein "Mythos"! |
Honda Civic Type-R – Honda Motorsport GmbH (Diederich, Dietl, Nagelschmidt) Noch ein Abenteuer! Die Zusammenarbeit zwischen Marangoni und Honda Motorsport GmbH beginnt in Rosa, und somit unter den besten Vorzeichen: drei junge Rennfahrerinnen debütieren, als einziges reines Damenteam am Start, und fordern eine Piste heraus, die selbst erfahrensten Champions das Blut in den Adern stocken lässt. Und was für eine Leistung! Bei einem absolut regulären Rennverlauf, fehlerlos und mit einer meisterhaften Taktik, die eines Veteranenteams würdig wäre, holen Petra, Christine und Grit Position um Position auf und lassen viele erfahrenere und berühmtere Kollegen hinter sich. Platz 82 in der Gesamtwertung und den 11. Platz der Klasse. Das ist ein unglaubliches Ergebnis, vor allem bei einer erstmaligen Teilnahme am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Ein fantastischer Start für die technische Zusammenarbeit zwischen Honda Motorsport GmbH und Marangoni, die auf dem Einsatz von Marangoni Zeta Linea Racing Reifen in den Versionen Slick und Rain basierte. Seat Leon – Team Giudici (Arlotti, Stanguellini, Barbaro, Tesini) Die große Überraschung des Tages. In einer von stärkeren Wagen dominierten Gruppe fuhr das Team außerordentlich konstant und mit ausgezeichneten Zeiten. Ein durch mechanische Probleme erzwungener Stopp von 45 Minuten in der Nacht, dann das große Aufholen im zweiten Teil des Rennens und schließlich ein überraschender 7. Platz in der Klassen-Abschlusswertung, Platz 58 in der Gesamtwertung. Somit belegen sie den besten Platz unter den italienischen Mannschaften. Hervorragend die Leistung der Zeta Linea aus der Serienproduktion, die wegen der schlechten Wetterverhältnisse häufiger aufgezogen wurden als die Slick-Reifen: auch diese Entscheidung hat sich hier als richtig erwiesen.  | BMW 330 d – Lanza Motorsport (Simoncini, Merzario, Bachiorri, Biava) Sie starteten auf einem der hinteren Plätzen, holten über Nacht auf, und hielten ihre Position. Die Erfahrung eines großen Fahrers wie Arturo Merzario zeigte sich deutlich im Rennen des BMW 330 d vom Team Lanza Motorsport, der den Vergleich mit häufig besser für diese Art von Rennen ausgerüsteten Gegnern nicht zu scheuen brauchte. Das Verhalten der Marangoni Zeta Linea in einem überwiegend auf Zuverlässigkeit abzielenden Rennen war perfekt. Platz 79 in der Gesamtwertung und Platz 12 in der Klasse hätten deshalb eine große Genugtuung sein können, wenn das Fahrzeug eine Runde vor dem Ende des Rennens sich nicht zurückgezogen hätte. Abschließend einige Eckdaten zum Gesamtverlauf: Dominiert wurde das Rennen von den BMW M3 von BMW Motorsport. Der Wagen von Lamy, Said, Huisman und Priaulx holte die wegen eines Unfalls nach knapp einer halben Stunde Fahrt angesammelte Verspätung über Nacht großartig auf und präsentierte sich bei Tagesanbruch klar in Führung. Das zweite Team der Vorjahressieger – der beiden Müller, Stuck und nochmals Lamy - musste sich diesmal mit 5 Runden Verzug mit dem zweiten Platz begnügen. Dritter wurde die Dodge Viper GTS-R von Zachowsky, Lechner und Bert, die das Rennen in der ersten Hälfte angeführt hatte. |
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